Speziell für Lehrerinnen und Lehrer:
Unser Beitrag zum Fach “Natur – Mensch – Mitwelt”

Liebe Lehrerinnen und Lehrer
Die Bildung von Kindern und Jugendlichen ist ebenso komplex wie spannend und gerne helfen wir Ihnen dabei!
Teilen Sie uns mit, welche Unterrichtsinhalte und -Ziele Sie vermitteln wollen und lassen Sie sich eine auf Sie zugeschnittene Unterrichtseinheit (Zeitdauer nach Absprache) offerieren.

Die Tabelle gibt Ihnen Beispiele vor und kann beliebig ergänzt werden. Die Kosten richten sich nach unserem Aufwand (Fr. 50.- für eine Führung bis Fr. 250.- bei sehr komplexen Inhalten und erforderlichem Literaturstudium; Preis exkl. Eintritt).

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage via Kontaktformular oder Telefon.

Grobziele im Lehrplan Kanton Bern Inhalte aus dem Lehrplan Kanton Bern Unser Angebot
1./2. Schuljahr
Pflanzen und Tiere in der nahen Umgebung kennen lernen Häufige oder typische Vertreter in nahen Lebens- räumen Wiese, Wald, Garten, Park→ In meinem Lebensraum
  • Leben im Wald
  • Woher stammen die Tiere?(Lebensraum)
Zusammenhänge von Tiergestalt und Tierverhalten erkennen. Gebiss, Augen, Bewegung, Schutz
  • Körperbedeckungen
  • Anpassungen an den Lebensraum
Tiere und Pflanzen sorgsam pflegen. Haus- oder Heimtiere; Nutz- oder Zierpflanzen
  • Verwandte unserer Haustiere
  • Haustier – Wildtier
3./4. Schuljahr
Die Entwicklungen und Veränderungen im Verhalten von Lebewesen beobachten, vergleichen und festhalten. Metamorphose bei Insekten oder Amphibien. Verhaltensmuster Nahrungsaufnahme, Fortbewegung, Komfortverhalten (Putzen usw.), Schutz
  • Haustier – Wildtier
  • Einzelgänger oder Herdentier?
  • Amphibien (Salamander, Frösche, Kröten)
Eine Lebensgemeinschaft auf Wechselbeziehungen hin untersuchen und einige typische Pflanzen-und Tierarten kennen. Erkundungen in der eigenen Umgebung Hecke, Wiese, Wald, Feuchtbiotop, See
Bestäubung, Tarnen und Warnen, Räuber – Beute Pflanzenfresser, Schmarotzertum und Symbiose
  • Beobachtungen am Affengehege oder einer Gemeinschaftsanlage
  • Einzelgänger oder Herdentier? Beobachtungen zur sozialen Organisation von Tierverbänden
Die Bedeutung natürlicher Grundlagen und einfache Zusammenhänge erkennen. Erde, Wasser, Luft, Licht, Wärme Beispiel eines Kreislaufs in der Natur
  • Leben im Wasser, in der Luft und an Land. Leben an deren Übergängen
Ein überschaubares Naturschutzprojekt gemeinsam verwirklichen. Lebensräume in der Gemeinde Klassen- oder Schulprojekt, Beizug von Fachleuten
  • Insektenhotel, Leben zwischen den Gehegen
  • Amphibibienschutz
  • Umgang mit den heimlichen Nachbarn
5./6. Schuljahr
Einblick gewinnen in die Vielfalt der Lebewesen und ihrer Lebensräume. Erkundungen in der eigenen Region Natürliche Lebensräume, Lebensräume in der Siedlung, Lebensgemeinschaften
  • Woher stammen die Tiere? (Lebensraum)
  • Anschauung von Beispielen verschiedener Tierstämme
Entwicklungsvorgänge bei Lebewesen kennen lernen und die Erkenntnisse auf verwandte Arten übertragen. Bau und Funktion pflanzlicher Organe untersuchen. Entwicklung bei ausgewählten Tieren und Pflanzen, vom Ei zum ausgewachsenen Tier, Wurzel, Stengel, Blatt
  • Gemeinsamkeiten und Unterschiede verschiedener Tiere (z.B. Schlange und Huhn)
Verhalten von Tieren beobachten, festhalten, ordnen, vergleichen und auswerten. Über die Bedeutung von Haustieren für die Menschen nachdenken Verhaltensinventar, Verhalten von Tieren in Freiheit und in Gefangenschaft Tierpark, Zoo, Zirkus, Reservate, Hunde, Katzen, Pferde als Freunde; Domestikation der Haustiere
  • Verwandte unserer Haustiere – Alles Kamele oder was?
Ordnungsprinzipien im Tier- und Pflanzenreich feststellen. Einfache Bestimmungshilfen anwenden. Familienmerkmale Familienmerkmale; Farben, Standorte Ausgewählte Beispiele von Pflanzen und Tieren, eigener Bestimmungsschlüssel
  • Reptilien (Echsen, Schlangen, Schildkröten)
  • Amphibien (Salamander, Frösche, Kröten)
Anpassungen von Pflanzen und Tieren an ihre Lebensräume beobachten. Verschiedene Lebensräume miteinander vergleichen. Gruppen im ökologischen Zusammenhang. Frühblüher; Winterschläfer; Anpassungen an Jahreszeiten, Kälte, Hitze, Trockenheit und menschliche Einflüsse
  • Winterschlaf – Winterruhe
  • Neozoen – Eingeschleppte Tierarten
  • Woher stammen die Tiere (Lebensraum)?
Den Reichtum an einheimischen Pflanzen- und Tierarten und deren Schutzwürdigkeit erkennen. einheimischen Pflanzen- und Tierarten und deren Schutzwürdigkeit erkennen. Naturschutzregeln, Artenvielfalt, rote Listen. Kontakte zu Fachleuten
  • Bedrohte Tierarten/Artenschutz
  • Artensterben: Beispiel der Amphibien
7. – 9. Schuljahr
Besondere Sinnesleistungen einiger Lebewesen vergleichen Sperber, Fledermaus, Brieftaube
  • Woher stammen die Tiere (Lebensraum)?
  • Sinnesorgane ausgewählter Tiere
Gesteuerte und geregelte Vorgänge bei Lebewesen feststellen. Hormone, Menstruationszyklus, Blutzucker, Reflexe
  • Zyklus der Wild- und Haustiere
Genetisch fixierte und gesteuerte Abläufe bei Tieren und Pflanzen beobachten. Paarungs- und Brutverhalten Hinwendung zum Licht bei Pflanzen
  • Angeborene und erworbene Verhalten
  • Nesthocker und Nestflüchter
Selbstregulierende Systeme im biologischen und technischen Bereich kennen lernen. Steuerungs- und Rückkopplungsvorgänge im technischen Bereich kennen lernen. Verhältnis zwischen Räuber und Beute→ Ökosysteme Elektrische Klingel, Ventilsteuerung beim Motor→ Energie – MaterieSicherheitsventil, Lichtschranke, Thermostat
  • Räuber und Beute – aufeinander angewiesen!
Über den eigenen Umgang mit Tieren nachdenken. Tiere und Pflanzen als Mitgeschöpfe behandeln. Begegnung mit Tieren, Bezeichnungen «Schädling», «Nutzling», Tierrechte, Tierschutzgesetzgebung, Schutzorganisationen, Veränderung der Artenvielfalt; Eingriffe des Menschen
  • Die Begegnung mit dem “Du”
  • Neozoen – eingeschleppte Tierarten
  • Gesetze und Vorschriften zur Tierhaltung im Zoo
Sich informieren, welche Bedeutung Tiere und Pflanzen in verschiedenen Kulturen und Religionen haben. Christentum, Islam, Buddhismus, Naturreligionen
  • Hintergründe verschiedener Tierarten
  • Haustier – Nutztier
Sich mit Vorstellungen und Fragen zur Entwicklung der Lebewesen befassen. Hypothese über die Abstammung der Arten (Evolution) Vorstellungen in verschiedenen Religionen → Weltbilder – Menschenbilder – Gottesbilder → Die Erde verändert sich
  • Anpassungen der Tiere an sich verändernde Lebensräume
Moderne Zucht- und Fortpflanzungsmethoden sowie Mechanismen der Artveränderung kennen lernen. Über Möglichkeiten und Grenzen von Ein-griffen nachdenken. Integrierte Produktion, Hors-sol-Anbau Tierhaltung in der Landwirtschaft, Mästen und Schlachten, Tierversuche Gen-Manipulation, Selektion, Mutation, Patente auf Leben
  • Haustier – Nutztier
  • Anpassen oder Aussterben?
Die Schönheit und die Empfindlichkeit eines naturnahen Lebensraumes mit allen Sinnen erfahren. Über die Bedeutung der Natur für den Menschen nachdenken. Lebensraum, Lebensgemeinschaft Hecke, Wald, Teich, Trockenmauer. Wasser, Boden, Luft als Grundelemente → Pflanzen – Tiere – Menschen
  • Anpassen oder Aussterben?
  • Leben zwischen den Gehegen
  • Artenvielfalt bewahren
Ein Ökosystem im Kleinen erforschen; Merkmale und Zusammenhänge erkennen. Produzenten – Konsumenten – Reduzenten Wiese: naturnahe – intensive Nutzung Boden, Pflanzendecke, Kleinlebewesen → Die Erde verändert sich → Grundbausteine des Lebens
  • Der Zoo als Ökosystem?
  • Räuber und Beute – aufeinander angewiesen!
Ein globales Ökosystem betrachten und die Nutzung und Bedrohung durch den Menschen erkennen. Meer Artenvielfalt, Nahrungspyramide, Meer als Sauerstofflieferant, Fischerei, Schiffahrt, Meer als «Abfallgrube» Küste als Erholungsraum
  • Artensterben: Beispiel der Amphibien
Sich mit Fragen der Bewahrung der Natur beschäftigen und die eigene Handlungsweise überdenken. Schutz der Natur. Artenvielfalt, vielfältige Landschaften, Schutz der Lebensgrundlagen Wasser – Luft – Boden. Die Rechte der Natur – Frieden mit der Natur
  • Neozoen – eingeschleppte Tierarten
  • Anpassen oder Aussterben?
  • Artenvielfalt bewahren